… oder wird es dann zu spaet sein?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,761431,00.html

Paare, die ohne eigenen Wunsch kinderlos bleiben, könnten schon bald auf Unterstützung des Staates hoffen. Familienministerin Schröder will vor allem die Regeln bei Adoptionen entschärfen – und die finanzielle Hilfe für künstliche Befruchtungen ausbauen.

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Berlin – „Man redet kaum darüber, aber in Wahrheit kennen die allermeisten Menschen Freunde oder Verwandte, die dieses Pech haben“, sagte Familienministerin Kristina Schröder der „Süddeutschen Zeitung“. „Diese Menschen leiden zumeist sehr darunter“, so Schröder weiter. Um diesen Paaren zu helfen, will sie die finanzielle Hilfen bei der künstlichen Befruchtung aufstocken und die Regeln für Adoptionen lockern.

Seit der Gesundheitsreform 2004 waren die staatlichen Hilfen gekürzt worden. Davor wurden bis zu vier Versuche zur künstlichen Befruchtung voll finanziert, seither noch drei und die nur noch zur Hälfte. Schröder plant nun, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Statistiken zeigten, dass sich durch die neue Regelung die Zahl der Versuche halbiert habe. „Hier gibt es einen glasklaren Zusammenhang zwischen staatlicher Politik und der Anzahl der Geburten. Deshalb müssen wir was tun“‚, sagte Schröder.

Als weitere Maßnahme möchte die Ministerin die Regeln für Adoptionen aufweichen. Das gilt insbesondere für die derzeitige Altersgrenze von 40 Jahren und die Auflage, dass ein Elternteil dem Kind die ungeteilte Zeit zuwenden, also seine Arbeit ganz aufgeben müsse. Bislang sind das Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter, wirken aber laut „SZ“ wie feste Regeln.

Denke wohl, dass es weider ewig dauert das durchzusetzen. Weil Vorteile fuer die Politiker und Geldsparen bekommt man viel schneller durchgesetzt!